Wetter am Sonntag grau in grau und starker Wind, der Gott sei Dank den Regen vertrieben hatte, so konnte man trockenen Fußes durch den Zoo
marschieren. Nachdem wir den Bärenhof versorgt hatten, ging es zu den munteren Mädels. Sie warteten bereits um 10.00 Uhr auf den Service, der auch nicht lange auf sich warten ließ. Katjuscha
hatte sich heute einen ungünstigen Platz auf dem Felsplateau ausgesucht und war empört das nichts in ihre Richtung geschmissen wurde. Im aufrichtigen Stand machte sie auf sich aufmerksam
und Frau Weckert musste in ihre Richtung das Futter schmeißen. Man merkt seit einiger Zeit das der Appetit der Mädels größer geworden ist und die Lachse schmeckten natürlich am besten. Katjuscha
brauchte zwar etwas länger an den Lachs zu kommen, da der Lachs ins Wasser fiel und sie eigentlich nicht nass werden wollte. Alle Bemühungen mit den Tatzen den Lachs an Land zu bekommen halfen
nicht richtig, also ab ins kühle Nass um den Lachs zu bekommen. Zuerst musste sie sich am Felsen schubbern um trocken zu werden und dann wurde gefuttert. Bei uns gab es dann auch eine
Kaffeepause, bevor wir weiter unseren Zoorundgang machten. Die Polarfüchse schliefen, Bao Bao futterte und die Otter wuselten umher. Auch die Polarwölfe waren sehr munter und führten ihre Kämpfe
aus. Die Mädels waren auch noch recht munter und das kleine Nilpferd schlief auf der Insel. Nun war es trotzdem Zeit den Zoo zu verlassen, weil man doch etwas durch gefroren war und lieber in der
warmen Stube den Rest des Sonntags genießen wollte.
Nun hat uns doch die Winterkälte erreicht, alle Mal besser als das feuchte Wetter der letzten Tage. Mühselig musste erst
einmal das Auto von außen und auch von innen vom Eis befreit werden. Das machte man schon gern, denn das kalte Wetter mit Sonnenschein war ein schöner Sonntags-Besuch für den Zoo. Außer Katjuscha
schliefen die Mädels noch, erst zur Fütterung wurde aufgestanden. Dank der guten Wurftechnik musste keiner der Mädels sich das Futter aus dem gefrorenen Wasser holen. Irgendwie schien Tosca das
Futter heute zu wenig, da sie immer wieder ins Wasser ging und den Eisbrecher spielte. Es hatte sich auch gelohnt da sie noch einen Fisch aus dem Wasser holte, der heute aber nicht gefüttert
wurde, also hatte sie wohl eine gute Nase um das zu riechen. Vom Stehen waren die Füße schon recht kalt und eine Kaffeepause sollte gemacht werden, aber Tosca ließ das nicht zu weil sie immer
wieder ins Wasser ging und sich hinterher immer so schön räkelte. Das waren schöne Erinnerungen an Knut. Nach der Kaffeepause waren wieder die schlafenden Polarfüchse an der Reihe und Bao Bao saß
auf seiner Bank und futterte Bambus. Die Kälte ließ es zu, das es mal wieder ins Affenhaus ging um sich aufzuwärmen. Auch die Otter wuselten umher und die Polarwölfe waren auch beim rum rennen.
Nancy und Katjuscha schliefen und Tosca hatte wohl keine Lust zum schlafen. Das kleine Nili war auch nicht auf der Insel zu sehen und drehte seine Runden im Wasser. Durchgefroren und doch
zufrieden ging es nach Hause in die warme Stube. Wünsche allen eine schöne Woche.
Heute machte ich das erste Mal im neuen Jahr einen Kurzbesuch im Zoo, da das Wetter zu feucht war wollte man schnell wieder nach Hause.
Tosca lag oben mit ihrem Tannenbaum, Nancy lag unten und Katjuscha lag in ihrer Höhle. Bis zur Fütterung war noch Zeit, also ging man ins Vogelhaus da war es warm und trocken. Zur Fütterung
standen alle 3 Mädels unten am Felsen und man konnte sehen, das sie keinesfalls großen Hunger hatten. Da das schon etliche Zeit so geht, braucht man sich auch nicht wundern das die Mädels dünn
aussehen. Fleisch ist im Moment nicht nach ihren Geschmack und Lachs kann es ja nicht jeden Tag geben, aber das würden sie gern futtern. Außerdem bekommen die Mädels hinter den Kulissen auch ihr
Futter zusätzlich zur Show-Fütterung um 10.30 Uhr, auch da sind sie keinesfalls sehr hungrig. Nach dem Winter der keiner ist wird auch der Appetit wieder kommen, damit die Mädels wieder was auf
die Rippen bekommen. Nach einem kleinen Rundgang mit einer Kaffeepause besuchten wir die Mädels zum Schluss noch einmal und da lagen Nancy und und Tosca zusammen oben auf dem Felsen und
kuschelten. Nancy knabberte wieder bei Tosca am Ohr und Katjuscha machte es sich in der Höhle gemütlich.
Eigentlich hätte ich zum 29.12.2011 einen Geburtstags-Blog-Eintrag für meine liebe Tochter Simone machen müssen, aber es fehlte die
richtige Motivation dazu. Einem Weihnachtsgeschenk meiner Tochter habe ich es zu verdanken, das ich zwei wunderschöne Tage in Hannover verbringen durfte. Normalerweise ging es zum Geburtstag
immer zu Knut und so entstand der Gedanke am 29.12.2011 doch in den Winter-Zoo nach Hannover zu fahren. Es ist schön zu sehen wie liebevoll dort die Dekoration ist und auch die
Beschilderungen sind sehr gut gemacht. Die 3erWG der halbstarken Eisbären waren zusammen, nur klappt es bei mir nicht zu sagen wer Sprinter aus Rhenen oder Nanuk und Arktos die Zwillinge aus Wien
sind. Sie waren sehr lebhaft mit Balgen beschäftigt, mal im Wasser oder draußen an Land, auch Ruhezeiten gönnte man sich. Die Fütterung wird immer sehr gut mit Erklärungen zu den Eisbären
gemacht, auch zwischendurch wird mal ein Snack wie z.B. Knochen rein geworfen. Auf jeden Fall haben sie mehr Hunger als unsere drei Mädels aus dem Berliner Zoo, aber das liegt halt an der Jugend.
Ein schöner Rundgang durch den Zoo unter anderem mit fünf jungen Elefanten durfte natürlich nicht fehlen. Im Winter gibt es zwar keine Elefanten-Show, aber trotzdem werden die Elefanten mal von
den Pflegern beschäftigt. Viel Spaß gab es mit den jungen Elefanten, die ihre Kräfte auch an den Großen versuchten. Das Restaurant in der Yukon Bay strahlt so viel Gemütlichkeit aus und wenn man
das Glück hat am Fenster zu sitzen, dann kann man die Eisbären im Sitzen verfolgen, sofern sie nicht im Wasser sind. Draußen konnte man herrlichen Flammlachs gemacht am offenen Feuer genießen und
auch selbst am offenen Feuer an einem langen Stab einen süßen Brotteig fertigen. Zum Ausklang des Abends wurde in der Yukon Bay das Geburtstagsessen eingenommen und danach gab es noch eine
Fütterung der Eisbären im Dunkeln versteht sich. Nachdem Arktos der Pflegerin nicht den Gefallen tat ins Wasser zu springen, meinte sie Arktos Du bist eine Lusche. Etliche Versuche unternahm er
natürlich, aber er hatte einfach keine Lust zum springen. Allerdings das mit der Bezeichnung Lusche wollte er nicht auf sich sitzen lassen und sprang dann doch vom hohen Felsen ins Wasser. Für
uns war es nun Zeit den Heimweg ins Hotel anzutreten, da der Tag ziemlich lang und anstrengend war. Im Hotel wurde mit einem Glas Sekt auf das Geburtstagskind angestoßen und dann ging es in die
Falle, damit man am 30.12.2011 wieder fit für den Winter-Zoo Hannover war. Am Morgen des 30.12.2011 ging erst einmal zu einem ausgiebigen Frühstück in einem Cafe, da es im Hotel nicht so
gemütlich war. Das Wetter hielt sich an beiden Tagen so einigermaßen, auf jeden Fall war es von oben her trocken, nur der Nachmittag brachte ein wenig Regen. Da war es Zeit zum Bahnhof zu gehen,
da die Rückfahrt für Alle auf dem Programm stand. Simone und Peter nach Hamburg und ich nach Berlin, es hat mir wieder sehr gut gefallen und ich habe die Tage genossen.
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