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schmale Blumengasse in Corduba
spanische Reiter in Ausgehuniform
Zu einem Kurzurlaub in Andalusien sind wir am 27.02.11 nach Madrid geflogen, von dort aus ging es weiter mit dem Bus (5 Stunden) nach Granada, wo wir 4 Tage unser Quartier hatten.
Am 28.02.11 war der Ausflug nach Cordoba, gelegen am größten Fluss Guadalquivir Andalusiens. Cordoba ist eine moderne Stadt mit Sitz der bedeutendsten Universität Andalusiens. Die Mezquita de Córdoba ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Der Emir Abd ar-Rahman I. begann 785 mit dem Bau einer Moschee, die mehrfach erweitert wurde und mit einer Ausdehnung von 23.000 m² heute die drittgrößte der Welt wäre. Etwa 860 Marmorsäulen in parallelen Reihen tragen jeweils zwei übereinanderliegende Bögen und bewirken so ein besonderes Spiel von Licht und Schatten
Die Juderia ist die Altstadt, in der früher die Juden und Araber lebten. In ihren engen Gassen finden sich zahlreiche gastronomische Angebote und die letzte von 300 Synagogen, die durch die christliche Reconquista nach der Vertreibung der Juden und Muslime nicht zerstört wurde. Der „Alcàzar de los Reyes Christianos"
ist eine im 14. Jahrhundert auf dem Grundriss eines älteren arabischen Schlosses erbaute Schlossanlage mit einer schönen und weitläufigen und in Ebenen unterteilten Gartenanlage Müde und voller Eindrücke ging die dreistündige Fahrt zurück nach Granada.
Palaza de Espána einmalig schön
Kathedrale Sevilla
Am 01.03.11 war der Ausflug nach Sevilla, die Stadt war Gastgeber der Weltausstellung(Expo) 1992. Die Altstadt wird von einem Labyrinth enger Gassen dominiert. Unter den Häusern sind zahlreiche palastartige, meist im altrömischen Stil erbaute, mit schönen marmorgetäfelten Höfen; im übrigen herrscht in der Altstadt die orientalische Bauart vor. Unter den Gebäuden ist zunächst die Kathedrale Maria de la Sede hervorzuheben. Beeindrückend war der Plaza de Espána und der Plaza de Amèrika. Sevilla besitzt zwei öffentliche Universitäten. Sevilla wird allgemein als Wiege des Flamenco bezeichnet und ist Ursprungsort der Tapas. Kleine kalte oder warme Spezialitäten, die immer zusammen mit einem Getränk (Bier, Wein, Sherry) bestellt werden. Sie können aus Schinken, Fleisch, Wurst, Fisch, Meeresfrüchten, Käse, Beilagen, Oliven, Gemüsekuchen, Gemüse oder Salat, praktisch aus allem bestehen. Jede Bar hat ihre eigene Liste mit Tapas, so dass jeder Geschmack bedient wird. Ein wunderschöner Tag mit vielen Eindrücken ging zu Ende und zurück ging es per Bus nach Granada.
Blick auf die Alhambra in Granada
Blick von der Alhambra auf die Stadt Granada
Schnee auf den Bergen der Sierra Nevada
Am 02.03.11 konnte man mal etwas länger schlafen, es gab nur einen Stadtspaziergang durch Granada und die Besichtigung der Alhambra. Berühmt ist Granada wegen der vielen bedeutenden historischen Bauten sowohl aus maurischer Zeit, als auch aus Gotik und Renaissance. Auch für ihre zahlreichen Gitarrenbauer ist die Stadt weltbekannt.
Die bedeutendsten Bauten aus der maurischen Zeit gehören zur Festung Alhambra (von al-Ḥamra’-u: "Die Rote"). Sie ist eine Ansammlung von Palästen und die größte profane Anlage dieser Art in Spanien. Sie wurde auf älteren Anlagen im 13. und 14. Jahrhundert als Residenz der maurischen Könige der Nasriden-Dynastie errichtet. Berühmt ist die Alhambra für ihre Stuckdecken und Löwenbrunnen. Der Ausklang des Tages war der Flamenco Abend in einer der vorhandenen Höhlenwohnungen
Die Entstehung des Flamenco ist mit der historischen, sozialen und kulturellen Entwicklung der südspanischen Region Andalusien eng verbunden. Die traditionelle Musikkultur Andalusiens und damit auch der Flamenco wurden überwiegend schriftlos, also oral tradiert. Der Mangel an Belegen für eine Existenz des Flamenco vor dem 19. Jahrhundert führte dazu, dass zahlreiche Theorien entstanden, die seine Ursprünge in weiter zurückliegenden Einflüssen verschiedener Kulturen suchen. Die meisten dieser Theorien sind jedoch nicht belegbar.. Der cante (Gesang) bildet die Grundlage des Flamenco. Zum cante gesellen sich der Rhythmus (die
palmas, das Händeklatschen), der Tanz (baile) und zuletzt die Gitarrenbegleitung. Danach hieß es Koffer packen.
Kathedrale Santa Maria in Toledo
Überblick auf die Stadt Toledo
Am 03.03.11 hieß es Abschied nehmen von Granada, um nach Toledo die restlichen 3 Tage zu verbringen. Toledo ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Toledo
sowie der autonomen Region Kastilien-La Mancha und liegt 65 km südsüdwestlich von Madrid am Fluss Tajo. Die Altstadt mit der Kathedrale Santa Maria
aus dem 13. bis 15. Jahrhundert und dem Alcàzar aus dem 16. Jahrhundert sowie zahlreichen weiteren Kirchen, einem Kloster und Museen wurde im Dezember 1986 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Eine Stadtrundfahrt mit einem Stadtbummel beendete diesen Tag.
Bahnhof Atocha in Madrid eine grüne Oase
auch die Schildkröten fühlen sich dort wohl
Fussballstadion von Real Madrid
Las Ventas Stierkampfarena
Rathaus Madrid
Der Null-Kilometerstein auf der Puerta del Sol
Plaza Mayor
Königsschloss in Madrid
Am 04.03.11 gab es einen Ausflug nach Madrid, leider spielte das Wetter nicht mit und es war Regen angesagt. Bei einer Stadtrundfahrt erfuhren wir das Madrid eine Städtepartnerschaft mit Berlin hat. Der Großraum Madrid zählt mit etwa sechs Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen Europas. Madrid ist (ohne Vororte) mit rund 3,3 Millionen Einwohnern nach London und Berlin die drittgrößte Stadt der Europäischen Union. Am Paseo del Prado befinden sich im sogenannten Museumsdreieck in Gehweite von wenigen hundert Metern drei der wichtigsten Museen der Welt: Museo del Prado, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia und Museo de Arte Thyssen-Bornemisza. Bei einer ausgiebigen Stadtrundfahrt sahen wir den Königspalast, Las Ventas, Stierkampfarena, das Fußballstadion Real Madrid und die Almudena Kathedrale. Madrid ist Spaniens größter Verkehrs- und Eisenbahnknotenpunkt mit den wichtigsten Personenbahnhöfen Atocha und Chamartin. Der Bahnhof Atocha ist eine grüne Oase mit einem großen Wasserbecken für Schildkröten. Das Netz der Madrider U-Bahn gehört zu den größten der Welt und die Stadtbahn Metro Ligero verbindet die weniger dicht besiedelten Stadtteile von Madrid. Eine äußerst grüne Stadt mit parkartigen Alleen. Für nur einen Tag kann man die schöne Stadt nicht ergründen und bei Regen schon gar nicht, also war man auf Restaurants angewiesen. Madrid ist eine schöne Stadt und die Hauptstadt von Spanien, man hat viel bei der Stadtrundfahrt gesehen. Zurück nach Toledo ins Hotel was außerhalb von Toledo liegt, war der nächste Tag frei zur Erholung, die man auch gebrauchen konnte. Am 06.03.11 war dann der Rückflug von Madrid und eine angenehme Reise ging zu Ende.
Info-Quellen: www.wikipedia.de/