wenn ich den erwische, der mir die Blätter geklaut hat
Gegen 9.30 Uhr ging es in den Zoo, es war noch ziemlich kalt trotzdem die Sonne schien. So langsam muss man daran denken die
Wintergarderobe zu tragen. Die Mädels schliefen alle noch und man konnte sich die Beine vertreten, damit die Füße warm blieben. Zur Fütterung der Mädels gab es nicht viel, weil sie eh keinen
großen Hunger haben. Man hatte auch ein Einsehen mit den wasserscheuen Mädels, all das Futter wurde auf die Felsen geworfen. Zum aufwärmen gab es eine ausgiebige Kaffeepause. Danach machte man
einen kleinen Rundgang durch den Zoo, der inzwischen wieder voller geworden war. Ein Zeichen dafür dem Zoo den Rücken zu kehren und in die warme Stube zu gehen.
In netter Begleitung ging es gestern in den Tierpark Friedrichsfelde. Der erste Weg führte uns zu den Eisbären, Aika lief umher und schmiss
mal wieder ihren Kopf und Tonya lag relaxt auf dem Felsen. Die Brillenbären waren wie immer versteckt hinten am Felsen und ließen sich vorn nicht blicken. Von den roten Pandas war auch nur einer
draußen, aber das kennt man ja schon. Bei den Stachelschweinen wollten alle in eine Höhle kriechen oder sie haben sich nur gewärmt, denn es war ziemlich kühl. Es ist schon recht beschwerlich die
Wege zu den Tieren zu finden, ein Informationsplan (wie in anderen Zoos üblich) würde es schon erleichtern, aber dazu muss man ein Buch kaufen. Bei diesem Wetter waren auch die Varis nicht
draußen, aber die Kattas konnte man sehen. Die Waschbären scheinen immer recht hungrig zu sein, eine Packung Taschentücher erregte ihr Interesse und man kletterte am Gitter hoch in der Hoffnung
etwas Fressbares zu bekommen. Eine kleine Pause wurde eingelegt und dann konnte man das Schloss Friedrichsfelde besuchen, es war für Besucher geöffnet. Zurück ging es zu den Eisbären Aika und
Troll waren jetzt auf der Anlage, beide waren in einiger Entfernung am ruhen. Ab und zu wurde mal der Kopf gehoben, aber es waren ja kaum Besucher und da lohnt es nicht aufzustehen. Müde vom
vielen Laufen haben wir dann den Heimweg angetreten, mit einer Kaffeepause am Alexander Platz wurde der schöne Tag beendet. Die Rückfahrt mit dem Bus zum Bahnhof Zoo hatte eine gute Stunde
gedauert, man stand nur im Stau und wäre besser daran gewesen die S-Bahn zu benutzen. Mittwoch Abend machte man noch einen kleinen Rundgang beim Festival of Lights, im Fernsehen kommt es immer
besser rüber als direkt vor Ort.
Sonntag 9.45 Uhr am leeren Eisbärengehege hat Seltenheitswert und man kann seinen Gedanken nachgehen. Katjuscha lag in ihrer
Höhle, Nancy lag oben auf dem Felsen und Tosca war unten am Felsen. Die innere Uhr war noch nicht auf futtern eingestellt, man ruhte halt noch. So konnte man in Ruhe die Sonne auf der Bank
genießen ohne etwas zu versäumen. Zur Fütterung erwachten die Mädels und nur Tosca ging ins Wasser, um sich das Fleisch zu holen. Katjuscha und Nancy kamen aber nicht zu kurz und bekamen ihr
Fleisch auf den Felsen geworfen. Brötchen und Nüsse wurden nach und nach von Tosca gefuttert, weil Nancy und Katjuscha nicht ins Wasser wollten. Danach wurde sich wieder zum ruhen hingelegt,
Nancy oben auf dem Felsen mit Besuch von Tosca, die sich dann lieber unterhalb von Nancy hinlegte und Katjuscha war wie üblich in ihrer Höhle. Ein kleine Pause zum aufwärmen in der Waldschänke
musste sein, danach ging es weiter zu einem kleinem Rundgang. Inzwischen war der Zoo ziemlich voll geworden, es wurde Zeit nach Hause zu gehen.
ja ja ich hole meine Morgentoilette nach und futtere das
ganze Fleisch
Nancy und Katjuscha warten das das Fleisch zu ihnen kommt
hallo das Fleisch hierher und nicht ins Wasser
Katjuscha holt sich nun doch die Brötchen
lass mir doch nicht nachsagen das ich wasserscheu bin
Maika betrachtet die vom Unkraut befreite Anlage
menno warum rennen da so viele Menschen
Bao Bao läßt sich das Futter schmecken
noeh mein Kind zeige ich dir nicht
so schön kann relaxen sein
Jungtier bei den Guanakos
bei der Bande der Wasserschweine
Grevy Zebra möchte in die Höhle
na hält mich der dünne Ast
Kargu überlegt gehe ich raus oder bleibe ich im Warmen
Nyala bewacht seine Familie
menno wo sind nur die Blätter
na Kumpel schmeckt es
Kalt aber trocken war es heute im Berliner Zoo und die Mädels waren heute früh am Schlafen, Tosca unten am Felsen, Nancy oben
am Felsen und Katjuscha schlief in ihrer Höhle. Es bewegte sich nichts und ab ging es in die Fasanerie zum aufwärmen, oh je noch kein Winter und einem ist kalt. Zur Fütterung erwachten die drei
Mädels, aber nein ins Wasser zu gehen und sich das Fleisch zu holen war für Nancy und Katjuscha zu viel. Tosca dagegen ging ins Wasser, sie hatte es auch bitternötig hatte wohl ihre
Morgentoilette vergessen. Nancy versuchte mal mit den Füßen ein Stückchen Fleisch aus dem Wasser zu holen, was ihr nicht gelang und auch mit hinstellen gab es kein Fleisch für sie. Mutig dagegen
war dann Katjuscha die ins Wasser ging und sich Fleisch und Brötchen holte, den großen Rest vom Fleisch hat sich natürlich Tosca geholt, da kann man nicht sagen, das sie keinen Appetit hat. Eine
kurze Aufwärmpause in der Waldschänke und danach ging es zu den Pinselohrschweinen und weiter zum Raubtierhaus. Es fand heute der Lauf durch den Zoo statt und man hatte Probleme ins Haus zu
kommen, die größere Lücke von Läufern wurde genutzt um auf die andere Seite zu kommen. Bao Bao war am futtern und wieder hieß es eine Lücke zu suchen, um einen weiteren Rundgang zum
Erweiterungsgehege zu machen. Bei den Känguruhs war eine davon tragend, mal hat man den Schwanz oder ein Bein gesehen, den Kopf wollte man uns einfach nicht zeigen. Zurück ging es über die Otter,
die leider nicht draußen waren und die Mädels schliefen, nun war es Zeit nach Hause in die Wärme zu gehen.
Suchst Du Ruhe und Entspannung die findet man im Tierpark Friedrichsfelde, also zog es mich heute dort hin. Der erste Weg führte natürlich
zu den Brillenbären, die ziemlich hinten am Felsen turnten. Vormittags waren Aika und Troll auf der Anlage, beide ruhten. Ab Mittags findet der Wechsel statt und Tonya ist mit Aika auf der Anlage
und Nachmittags um 16.00 Uhr wird Troll noch einmal auf die Anlage gelassen. Keiner der Eisbären kommt zu kurz mit frischer Luft, aber für die Tierpfleger ist dadurch mehr Arbeit angesagt. Weiter
besuchte ich die Elefanten, Giraffen und das Alfred Brehm Haus, woran zur Zeit viel gearbeitet wird. Löwen und Tiger waren auf der Außenanlage zu sehen, nur die Jungtiere konnte ich nicht finden.
Na wenigstens hatte ich beim zweiten Mal Glück einen der zwei roten Panda zu sehen, die sich gern in den Bäumen verstecken. 4 Stunden durch den Tierpark zu laufen macht irgendwie müde und zum
Schluss bin ich noch einmal zu den Eisbären gegangen. Tonya und Aika waren draußen und ruhten entspannt auf der Anlage, so konnte auch ich etwas auf der Bank ruhen. Noch einmal bei den
Brillenbären die immer noch hinten am Felsen waren, ein Tierpfleger rief und zwei kamen zum Fenster in der Hoffnung es gibt was zu futtern. Nein ihre Zeit war noch nicht dran und sie trollten
sich wieder in die hintere Anlage. Nun muss ich mal feststellen das sich der Tierpark über wenige Besucher beklagt, dann wäre es doch ihre Aufgabe sich an die Stadt zu wenden, damit auch
Hinweisschilder den Besuchern den Weg zum Tierpark zeigt. Hinweisschilder für den Zoo findet man überall in der Stadt, nur für den Tierpark gibt es ein einziges Hinweisschild in der ganzen Stadt.
Nur so könnte der Tierpark Friedrichsfelde auch mehr Besucher verzeichnen, man ist ja auch nicht in Lage Lagepläne für die Besucher beider Zoos zu drucken, so wie es in vielen anderen Zoos üblich
ist. Man könnte viel mehr machen, aber dazu gehört auch der Wille und den vermisst man überall.
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