Nun hat uns doch die Winterkälte erreicht, alle Mal besser als das feuchte Wetter der letzten Tage. Mühselig musste erst
einmal das Auto von außen und auch von innen vom Eis befreit werden. Das machte man schon gern, denn das kalte Wetter mit Sonnenschein war ein schöner Sonntags-Besuch für den Zoo. Außer Katjuscha
schliefen die Mädels noch, erst zur Fütterung wurde aufgestanden. Dank der guten Wurftechnik musste keiner der Mädels sich das Futter aus dem gefrorenen Wasser holen. Irgendwie schien Tosca das
Futter heute zu wenig, da sie immer wieder ins Wasser ging und den Eisbrecher spielte. Es hatte sich auch gelohnt da sie noch einen Fisch aus dem Wasser holte, der heute aber nicht gefüttert
wurde, also hatte sie wohl eine gute Nase um das zu riechen. Vom Stehen waren die Füße schon recht kalt und eine Kaffeepause sollte gemacht werden, aber Tosca ließ das nicht zu weil sie immer
wieder ins Wasser ging und sich hinterher immer so schön räkelte. Das waren schöne Erinnerungen an Knut. Nach der Kaffeepause waren wieder die schlafenden Polarfüchse an der Reihe und Bao Bao saß
auf seiner Bank und futterte Bambus. Die Kälte ließ es zu, das es mal wieder ins Affenhaus ging um sich aufzuwärmen. Auch die Otter wuselten umher und die Polarwölfe waren auch beim rum rennen.
Nancy und Katjuscha schliefen und Tosca hatte wohl keine Lust zum schlafen. Das kleine Nili war auch nicht auf der Insel zu sehen und drehte seine Runden im Wasser. Durchgefroren und doch
zufrieden ging es nach Hause in die warme Stube. Wünsche allen eine schöne Woche.
Heute machte ich das erste Mal im neuen Jahr einen Kurzbesuch im Zoo, da das Wetter zu feucht war wollte man schnell wieder nach Hause.
Tosca lag oben mit ihrem Tannenbaum, Nancy lag unten und Katjuscha lag in ihrer Höhle. Bis zur Fütterung war noch Zeit, also ging man ins Vogelhaus da war es warm und trocken. Zur Fütterung
standen alle 3 Mädels unten am Felsen und man konnte sehen, das sie keinesfalls großen Hunger hatten. Da das schon etliche Zeit so geht, braucht man sich auch nicht wundern das die Mädels dünn
aussehen. Fleisch ist im Moment nicht nach ihren Geschmack und Lachs kann es ja nicht jeden Tag geben, aber das würden sie gern futtern. Außerdem bekommen die Mädels hinter den Kulissen auch ihr
Futter zusätzlich zur Show-Fütterung um 10.30 Uhr, auch da sind sie keinesfalls sehr hungrig. Nach dem Winter der keiner ist wird auch der Appetit wieder kommen, damit die Mädels wieder was auf
die Rippen bekommen. Nach einem kleinen Rundgang mit einer Kaffeepause besuchten wir die Mädels zum Schluss noch einmal und da lagen Nancy und und Tosca zusammen oben auf dem Felsen und
kuschelten. Nancy knabberte wieder bei Tosca am Ohr und Katjuscha machte es sich in der Höhle gemütlich.
Eigentlich hätte ich zum 29.12.2011 einen Geburtstags-Blog-Eintrag für meine liebe Tochter Simone machen müssen, aber es fehlte die
richtige Motivation dazu. Einem Weihnachtsgeschenk meiner Tochter habe ich es zu verdanken, das ich zwei wunderschöne Tage in Hannover verbringen durfte. Normalerweise ging es zum Geburtstag
immer zu Knut und so entstand der Gedanke am 29.12.2011 doch in den Winter-Zoo nach Hannover zu fahren. Es ist schön zu sehen wie liebevoll dort die Dekoration ist und auch die
Beschilderungen sind sehr gut gemacht. Die 3erWG der halbstarken Eisbären waren zusammen, nur klappt es bei mir nicht zu sagen wer Sprinter aus Rhenen oder Nanuk und Arktos die Zwillinge aus Wien
sind. Sie waren sehr lebhaft mit Balgen beschäftigt, mal im Wasser oder draußen an Land, auch Ruhezeiten gönnte man sich. Die Fütterung wird immer sehr gut mit Erklärungen zu den Eisbären
gemacht, auch zwischendurch wird mal ein Snack wie z.B. Knochen rein geworfen. Auf jeden Fall haben sie mehr Hunger als unsere drei Mädels aus dem Berliner Zoo, aber das liegt halt an der Jugend.
Ein schöner Rundgang durch den Zoo unter anderem mit fünf jungen Elefanten durfte natürlich nicht fehlen. Im Winter gibt es zwar keine Elefanten-Show, aber trotzdem werden die Elefanten mal von
den Pflegern beschäftigt. Viel Spaß gab es mit den jungen Elefanten, die ihre Kräfte auch an den Großen versuchten. Das Restaurant in der Yukon Bay strahlt so viel Gemütlichkeit aus und wenn man
das Glück hat am Fenster zu sitzen, dann kann man die Eisbären im Sitzen verfolgen, sofern sie nicht im Wasser sind. Draußen konnte man herrlichen Flammlachs gemacht am offenen Feuer genießen und
auch selbst am offenen Feuer an einem langen Stab einen süßen Brotteig fertigen. Zum Ausklang des Abends wurde in der Yukon Bay das Geburtstagsessen eingenommen und danach gab es noch eine
Fütterung der Eisbären im Dunkeln versteht sich. Nachdem Arktos der Pflegerin nicht den Gefallen tat ins Wasser zu springen, meinte sie Arktos Du bist eine Lusche. Etliche Versuche unternahm er
natürlich, aber er hatte einfach keine Lust zum springen. Allerdings das mit der Bezeichnung Lusche wollte er nicht auf sich sitzen lassen und sprang dann doch vom hohen Felsen ins Wasser. Für
uns war es nun Zeit den Heimweg ins Hotel anzutreten, da der Tag ziemlich lang und anstrengend war. Im Hotel wurde mit einem Glas Sekt auf das Geburtstagskind angestoßen und dann ging es in die
Falle, damit man am 30.12.2011 wieder fit für den Winter-Zoo Hannover war. Am Morgen des 30.12.2011 ging erst einmal zu einem ausgiebigen Frühstück in einem Cafe, da es im Hotel nicht so
gemütlich war. Das Wetter hielt sich an beiden Tagen so einigermaßen, auf jeden Fall war es von oben her trocken, nur der Nachmittag brachte ein wenig Regen. Da war es Zeit zum Bahnhof zu gehen,
da die Rückfahrt für Alle auf dem Programm stand. Simone und Peter nach Hamburg und ich nach Berlin, es hat mir wieder sehr gut gefallen und ich habe die Tage genossen.
Heiligabend trifft man sich wie immer mit netten Leuten im Zoo, allerdings fehlte uns allen Knut. Die Mädels warteten schon
auf ihren Service, der auch nicht lange auf sich warten ließ. Die Wurftechnik entsprach heute nicht den Mädels, da sie sich immer ihr Futter aus dem Wasser holen mussten. Am längsten hat
Katjuschas gezögert, ehe sie sich die Tatzen und den ganzen Körper nass machen musste, um auch endlich an den Lachs zu kommen. In ausgiebiger Runde wurde dann im Restaurant zusammen
gesessen und die Weihnachtsgeschenke wurden verteilt. Da das Wetter nicht so optimal war ging es nur noch zu den Polarfüchsen, Bao Bao und den Nilpferden. In weihnachtlicher Stimmung ging man
dann nach Hause in die warme Stube.
Manchmal denkt man, diese Welt
sei nur gemacht aus Streß und Geld,
aus Hektik, Frust und Alltagstwist,
wie gut, dass es doch anders ist.
Neigt sich das Jahr zu Ende
kurz vor der Jahreswende,
wenn Weihnacht im Kalender steht,
die Welt im andern Rhytmus geht.
Die Lichter strahlen plötzlich heller
Advent - da klopft das Herz uns schneller.
Und dann - die kleinen Heimlichkeiten,
mit denen Freude wir bereiten.
Der Baum, er glänzt im Kerzenschein,
Symbol des Friedens soll er sein;
gibt's ihn auch nicht das ganze Jahr,
der Friedenswunsch, er werde wahr.
Vorbei das Fest, die Lichter, Lieder,
der Alltag hat uns alle wieder.
Ist denn, was wir gesagt, gedacht, gesungen,
mit dem Kalender schon verklungen?
So wünsch' ich Euch zu diesem Fest,
dass sich ein wenig doch behalten lässt
von dem, was uns bewegt' in unsren Herzen,
was wir gefühlt beim Schein der Kerzen.
Damit der Alltag nicht so ganz verdeckt,
was noch an Menschsein in uns steckt.
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