Was ist ein Urlaub ohne Besuch im Zoo, das ist einfach unvorstellbar. Fuerteventura gab mir die Möglichkeit auch dort einen
Zoo "Oasis Park" zu besuchen. Es handelt sich hierbei um einen 800.000 qm Naturpark mit über 250 Arten von Tieren. Großzügig angelegte Anlagen für die Tiere, die sich jederzeit zurück
ziehen können. Man muss Glück haben die Tiere auch zu sehen, ein Nachteil für die Besucher zum fotografieren. Dort gibt es Weissbüscheläffchen, Rotbauch-Tamarine, Sporenschildkröten,
schwarz-weisse Varis, Schlangen, Kattas, Lisztäffchen, Husarenaffen, Flamingos, Krokodile, Fuchsmangusten, Zwergotter, Giraffen, Geparden, Nilpferde, Spiessböcke, Sattelstörche, Marabus, Kamele,
Elefanten, Zebras, Gazellen, Nandus, Waschbären, Kraniche, Stachelschweine, Schwarzbüscheläffchen, Rothandtamarine, Nasenbären, Erdmännchen und Schimpansen. Man hatte dort die Möglichkeit
innerhalb des Geländes an einer Kamel-Safari teilzunehmen, das war für uns eine zu wacklige Angelegenheit nachdem man die gequälten Gesichter der teilnehmenden Besucher gesehen hatte.
Außerdem befindet sich dort der größte Kaktusgarten mit über 28.000 Exemplaren und 2.300 verschiedenen Pflanzenarten auf 160.000 qm, den besichtigen wir beim nächsten Urlaub. Der Ausflug
dorthin hat sich gelohnt, wer mehr wissen will unter www.fuerteventuraoasispark.com kann man mehr erfahren. Seit vier Wochen hatte ich keinen Zugang zum Internet und daher diese
Verspätung.
Nachdem ich die schönen Fotos der letzten Woche von Christina und Simone aus dem Tierpark gesehen habe,
musste unbedingt ein Besuch im Tierpark sein. Die winterliche Landschaft überall die Eiskristalle waren wunderschön anzusehen. Aika und Tonja fühlten sich auch sauwohl, entweder rannten Beide
umher oder sie wälzten sich im Schnee. Aika rannte oft Tonja hinterher, was ihr nicht so geheuer war, aber umgekehrt ist auch Tonja immer wieder in Richtung Aika gewandert. Man kann das
Gefühl haben das Tonja für Aika ein Jungbrunnen ist, habe sie bei meinen Besuchen meist liegend gesehen und jetzt ist Aika ziemlich agil. Man kam gar nicht weg vom Gehege, es war so schön die
Beiden in Aktion zu sehen. Musste mich aber mal trennen, weil ich unbedingt die roten Pandas sehen wollte. Erst die Enttäuschung das alle nicht draußen waren, aber sie hatten gerade ihr Futter
bekommen und waren drinnen. Es dauert nicht lange bis die Eltern nacheinander nach draußen kamen. Wie es so bei Katzen üblich, wurde sich erst einmal geputzt und man hatte schlechte Karten zum
fotografieren. Wie immer zahlt sich etwas Geduld aus und man konnte doch noch einige Fotos schießen. Von den Pandas ging es wieder zurück zu Aika und Tonja, sie waren immer noch nicht müde. Die
Brillenbären waren heute auch draußen auf der Anlage und schön vorn am Fenster, nur waren die Fenster gefroren und man konnte keine guten Fotos machen. Ein sonniger Samstag im Winterzauber
hat was, es war schön den zusätzlichen Zoo-Tag einzuschieben, aber nun mussten die Besorgungen nachgeholt werden.
Leider ist Mami im Moment ohne Internet :-( deshalb hat sie mir die schönen Fotos aus dem Tierpark gegeben und ich mache den Blogeintrag :-) Beschwerden also an
mich :-)
Gestern Abend setzte der Winter ein, es fing an zu schneien. Voller Hoffnung ging es heute in den Zoo, da es das richtige
Wetter für Eisbären ist. Das Wasser war abgelassen, aber es gab genug Eisschollen. Die Mädels wanderten abwechselnd unten umher, aber richtige Freude sieht anders aus. Tosca muss sich
entschuldigen ohne Wasser konnte sie nicht ihre Reinigung vornehmen, man sah es oben auf dem Rücken. Heute mussten die richtigen Wintersachen aus dem Schrank, denn es war ziemlich kalt, man war
ja bisher mit dem Wetter verwöhnt worden. Komisch als Knut noch lebte konnte man stundenlang in der Kälte stehen, das war heute anders man war schnell am frieren. Nach der Fütterung der Mädels
hatte man nichts eiligeres zu tun, als zur Kaffeepause ins Restaurant zu gehen. Viele Tiere zogen es heute vor im Innengehege zu bleiben, sie hatten keine Lust auf Kälte. Bao Bao mampfte auch im
Innenraum auf seiner Bank und ließ sich nicht durch die Besucher stören. Ein kleiner Rundgang war noch drin, danach ging es ab nach Hause in die warme Stube.
Wetter am Sonntag grau in grau und starker Wind, der Gott sei Dank den Regen vertrieben hatte, so konnte man trockenen Fußes durch den Zoo
marschieren. Nachdem wir den Bärenhof versorgt hatten, ging es zu den munteren Mädels. Sie warteten bereits um 10.00 Uhr auf den Service, der auch nicht lange auf sich warten ließ. Katjuscha
hatte sich heute einen ungünstigen Platz auf dem Felsplateau ausgesucht und war empört das nichts in ihre Richtung geschmissen wurde. Im aufrichtigen Stand machte sie auf sich aufmerksam
und Frau Weckert musste in ihre Richtung das Futter schmeißen. Man merkt seit einiger Zeit das der Appetit der Mädels größer geworden ist und die Lachse schmeckten natürlich am besten. Katjuscha
brauchte zwar etwas länger an den Lachs zu kommen, da der Lachs ins Wasser fiel und sie eigentlich nicht nass werden wollte. Alle Bemühungen mit den Tatzen den Lachs an Land zu bekommen halfen
nicht richtig, also ab ins kühle Nass um den Lachs zu bekommen. Zuerst musste sie sich am Felsen schubbern um trocken zu werden und dann wurde gefuttert. Bei uns gab es dann auch eine
Kaffeepause, bevor wir weiter unseren Zoorundgang machten. Die Polarfüchse schliefen, Bao Bao futterte und die Otter wuselten umher. Auch die Polarwölfe waren sehr munter und führten ihre Kämpfe
aus. Die Mädels waren auch noch recht munter und das kleine Nilpferd schlief auf der Insel. Nun war es trotzdem Zeit den Zoo zu verlassen, weil man doch etwas durch gefroren war und lieber in der
warmen Stube den Rest des Sonntags genießen wollte.
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